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Hirmer :: Kleopatra , 978-3-7774-2088-2
     
Grosse Titelansicht

Beiträge von J. Anderson, S.-A. Ashton, E. Bronfen, U. Eigler, P. Geimer, I. u. A. Grimm, E. Herán, S. Hermanski, T. Keller, G. Krüger, A. Lulinska, B. Straumann

336 Seiten, 87 Farbtafeln, 41 in Schwarz-Weiß, 138 Abbildungen in Farbe, 44 in Schwarz-Weiß
24,5 × 28 cm, gebunden
München, 2013.

ISBN: 978-3-7774-2088-2

45,00 € [D] | 57,90 SFR [CH]

Kleopatra

Die ewige Diva

Hrsg. Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Sofort lieferbar.

Spannende Beiträge und großformatige Abbildungen beleuchten die Wahrnehmung Kleopatras im Laufe der Jahrhunderte. (Münchner Merkur)  

Ihre Schönheit ist legendär, ihr Tod ein Rätsel – Kleopatra ist ein Mythos. Die berühmteste Frau der Antike gilt als anmutig und gebildet, aber auch als berechnend und geltungsbedürftig. Sie verführte die einflussreichsten Männer ihrer Zeit, um ihre Macht zu wahren. Bis heute inspiriert sie Künstler, Schriftsteller und Musiker. Der Ausstellungskatalog „Kleopatra – die ewige Diva“ begibt sich auf die Spuren der Herrscherin und zeigt in beeindruckenden Bildern ihre vielen Gesichter von der Antike bis zur modernen Popkultur.

Kleopatra VII. ist 18 Jahre alt, als ihr Vater stirbt. Gemeinsam mit ihrem zehnjährigen Bruder besteigt sie 51 v. Chr. den Thron von Ägypten. Sie wird ihn bis zu ihrem Tod im Jahr 30 v. Chr. behalten. Trotz mehrerer Mitregenten herrscht sie mehr als 20 Jahre lang nahezu allein über das Reich am Nil.

Kleopatra, die schöne Verführerin

Über das Leben der Königin ist wenig bekannt. Wie zuvor bereits ihr Vater suchte Kleopatra nach einem Weg, Ägyptens Autonomie gegen die Weltmacht Rom zu bewahren. Dafür betörte sie die Gegner mit ihrer legendären Schönheit: Julius Cäsar und – nach dessen Tod – auch Marc Anton verfielen ihrer sinnlichen Anmut.

Weltbekannt ist die Legende um ihre erste Begegnung mit Cäsar: Eingewickelt in einen Teppich lässt sie sich als Geschenk zu ihm bringen und vor ihm ausrollen – und legt ihm damit sich und ihr ganzes Königreich zu Füßen. Cäsar ist hingerissen.

Den Feldherrn Marc Anton empfängt sie fast nackt in Gestalt der Göttin Isis. Seine Liebe zu ihr wird ihm zum Verhängnis: Seinen Wunsch, neben Kleopatra beerdigt zu werden, empfindet Rom als Verrat. Sein Widersacher Octavian, der spätere Kaiser Augustus, erklärt ihm im Namen Roms den Krieg. Marc Anton unterliegt – und stirbt angeblich in den Armen seiner Geliebten.

Ein rätselhafter Tod

Der Tod der sagenumwobenen Herrscherin ist die größte Unbekannte ihres Lebens: Kleopatra hatte sich vor dem nach Ägypten einrückenden Octavian verschanzt. Der Legende nach ließ sie sich eine Kobra in ihre letzte Zuflucht schmuggeln. Als Octavian die Tür aufbrechen ließ, war die Herrscherin bereits tot – von der Schlange in die Brust gebissen. So sehr die Wissenschaft an dieser Legende auch zweifelt – die Theorie vom spektakulären Selbstmord ist der Hauptgrund ihrer Berühmtheit. Bis heute ist die Königin vom Nil der Inbegriff einer klugen, schönen und stolzen Frau, die sich lieber das Leben nimmt, als im Triumphzug des Feindes gedemütigt zu werden.

Eine Unbekannte mit unzähligen Gesichtern

Sinnliche Verführerin, geniale Herrscherin, stolze Selbstmörderin – Kleopatras spektakuläres Leben bietet Stoff für viele Mythen. Neben den wenigen bekannten Fakten bleibt Raum für Interpretationen und Spekulationen. In den zweitausend Jahren nach ihrem Tod schuf sich jede Epoche ein eigenes Ideal von der eigensinnigen Königin und ein anderes Bild von Weiblichkeit.

Malerei, Musik, Mode – von der Renaissance über das 19. Jahrhundert bis hin zur Moderne spürt der Katalog diesen Bildern nach. In spannenden Beiträgen beleuchten namhafte Wissenschaftler die Facetten des Mythos Kleopatra und erläutern das Nachleben der Ikone von der Antike bis heute. Zahlreiche Darstellungen geben der Herrscherin ein Gesicht.

Ein großer Abschnitt ist den Filmen über Kleopatra gewidmet, die im 20. Jahrhundert entstanden. Großformatige Abbildungen zeigen Szenen mit den Kleopatra-Darstellerinnen wie Theda Bara, Claudette Colbert, Vivien Leigh – und natürlich Elizabeth Taylor. Joseph L. Mankiewicz‘ Filmepos „Cleopatra“ von 1963 wurde weltberühmt – Liz Taylor IST Kleopatra. Andy Warhol griff das in seinen Siebdrucken „Blue Liz as Cleopatra“ und „Silver Liz as Cleopatra“ auf. Die beiden Werke stehen am Anfang und am Ende des Katalogteils und rahmen so die Bildwerke ein.

Ein wunderschöner Text- und Bildband zur empfehlenswerten Ausstellung ... (Tageblatt) –  ... wunderbarer Ausstellungskatalog von Hirmer ... (Lokal-Anzeiger Hamburg) – Der Katalog zur Ausstellung ist ein hinreißendes Lese- und Anschauungsbuch, gleichzeitig aber ein gut verständliches wissenschaftliches Werk, das das Bild der „ewigen Diva" lebendig macht und weiter wirken lässt. (studiosus) – Für alle Fans der Kleopatra ist dieses Buch unverzichtbar (Kemet) – Den Herausgebern ist ein stimmiger und wunderbar gestalteter Band gelungen, der einlädt sich dem Phänomen Kleopatra und damit letztlich in gewisser Weise auch der Geschichte der Ägyptenfaszination des Abendlandes zu nähern. Hierzu tragen die hervorragenden Abbildungen bei, die in ihrer Qualität und Auswahl kaum Wünsche offen lassen. Ein Muss für jeden, der sich für die ägyptische Königin, die Historienmalerei und Film- wie Photokunst. (www.KunstbuchAnzeiger.de)  


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